Auch der Gorongosa Nationalpark im Landeszentrum nahe Beira blickt auf eine glorreiche Epoche zurück, in der Hollywoodstars wie Gregory Peck und John Wayne zur Safari anreisten. Astronaut Charles Duke erzählte sogar, dass sein Besuch in Gorongosa ebenso aufregend gewesen sei wie eine Mondlandung.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Tiere kommen zurück! Nach den langen Kriegsjahren kommen die Tiere zurück zum Gorongosa Nationalpark und mit ihnen auch die Touristen, die den Glanz dieses einmaligen Parks auf einer Mosambik-Reise nicht verpassen wollen. Mehr zu dem Gorongosa-Projekt -mit Video- ist unter dem Artikel "Gorongoza Park comes back to Life" im Getaway-Magazin vom 04. August 2009 zu lesen bzw. zu sehen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dank einer Vielzahl unterschiedlicher Ökosysteme von Graslandschaften über Flusstäler bis zu Bergregenwäldern erlebten die Besucher in Gorongosa damals eine der dichtesten Populationen von Wildtieren in ganz Afrika. Rund 4.000 Elefanten, 300 Löwen und 4.500 Nilpferde bevölkerten das Gebiet.
Die Parkgeschichte verlief dramatisch: 1982 griffen die Aufständischen das mit Touristen gut besuchte Chitengo erstmals an, später richteten sie hier sogar ihr Hauptquartier ein. Fast 90 Prozent der Tiere wurden danach abgeschlachtet - das Fleisch aßen die Kämpfer, das Elfenbein tauschten sie gegen Waffen. Als die Regierungstruppen den Park zurückeroberten, fanden sie ein nahezu lebloses, vermintes Gelände vor.
1995 setzte der Wiederaufbau ein - mit einem Team aus ehemaligen Soldaten und Rebellen. Noch sind die Tiere in Gorongosa scheu und das Großwild ist rar.
Seit die amerikanische Carr Foundation eines philanthropischen Millionärs sich in Gorongosa engagiert, geht es rasant aufwärts: Das Chitengo Camp wurde renoviert und drei weitere Lodges sind in Planung. Mehrere tausend Büffel, Zebras und Gnus sowie Hunderte von Elefanten, Flusspferden und Kudus sollen wieder angesiedelt werden.
Das Camp erhält bis 2009 unter anderem ein Konferenzzentrum und 100 statt momentan 60 Betten - und der Park 800 neue Tiere. 40 Millionen Dollar fließen in den nächsten dreißig Jahren nicht nur in den Wiederaufbau, sondern auch in Umweltprojekte und Armutsbekämpfung.
Anreise von Beira aus: Individual-Gäste können einen Transfer buchen. Siehe www.gorongosa.net