Maputo, eine pulsierende Stadt der Kontraste

Die Hauptstadt Mosambiks mit ihren Einflüssen aus der portugiesischen Kolonialzeit strahlt ein lateinamerikanisches Flair aus. Die breiten und von Bäumen geprägten "Avenidas" beherbergen schöne Cafés, wo sich die Menschen unterhalten und die sonnigen Tage geniessen. Einige architektonische Schmuckstücke wie die alte Festung aus dem 19. Jahrhundert, das Naturkundemuseum und das "Eiserne Haus" (nach Plänen von Gustav Eiffel) sind einen Besuch Wert. Eiffel entwarf auch Maputos Hauptbahnhof mit einer prächtigen Kuppel, eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Maputo ist eine Stadt der Kontraste. Luxuslimousinen und Arbeiter mit ihren hölzernen Karren teilen sich die Straßen im Tagesverkehr. Vor luxuriösen Boutiquen bieten auch die fliegenden Händlern ihre Waren an. Der Markt bietet alle Sorten von Waren und ist ein Zentrum des Stadtlebens  - hier kommt man dem mosambikanischen Leben am nahesten.  Berühmt ist das Nachtleben der Stadt: Mosambikaner lieben Musik und Tanz!

Seit 1992 herrscht Frieden in Mosambik und nach wirtschaftlichen Anpassungen wächst das Land in allen Bereichen: Überall sieht man Baukräne, neue Stadteile Maputos wachsen aus dem Boden.

Damit ein größerer Teil der Bevölkerung von dem Wachstum profitieren kann, setzt die Regierung auf  die Wiederbelebung des Tourismus. Straßen werden ausgebessert, es wird in Hotelprojekte investiert, Flughäfen ausgebaut und neue Flugverbindungen eingerichtet: Maputo erreicht man ab Johannesburg sowohl mit Linhas Aéreas de Mocambique (LAM) und South African Airways (SAA).